AKTUELL

In der Partnerschaft teilen wir den Glauben, das Leben und die Gaben. Das will heißen, dass wir zu Christus gehören und ihm folgen, dass wir uns bewusst sind, dass wir auf der gleichen Erde den selben Himmel haben, die gleiche Luft atmen . . . und dass alles, was wir haben, Gottes Gaben sind. Zum Teilen sind wir aufgerufen aus christlicher Nächstenliebe. Eines der stärksten Worte Jesu ist wohl: "Was ihr einem dieser geringsten Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan!" (Mt 25, 40)

 

Wir teilen Gaben aus Dankbarkeit, dass wir so gesegnet sind hier in Deutschland. Christen sollten ganz selbstverständlich auf die Idee kommen, dass das regelrecht dazu aufruft, mit denen zu teilen, denen es nicht so gut geht.

 

Im Neuen Testament wird ein konkretes Beispiel beschrieben (2. Kor. 8 + 9).

Bekannt ist, dass Paulus von Jerusalem aus seine Missionsreisen unternommen und etliche christliche Gemeinden gegründet hat. Seine Briefe zeugen davon. An die Gemeinde in Korinth schreibt er, dass die Christen in Jerusalem auf die Hilfe angewiesen sind und um Hilfe bitten. Paulus kann sehr schön ausdrücken, dass Geben letztlich Segen ist. Wir brauchen keine Angst zu haben, dass wir zu kurz kommen. Er erinnert an das Manna-Wunder in der Wüste. Jeden Tag fiel Manna vom Himmel und alle hatten genug: "Wer viel sammelte, hatte keinen Überfluss, und wer wenig sammelte, hatte keinen Mangel."

 

Mahnend schreibt uns Paulus ins Gewissen: "Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen". (2. Kor. 9, 6)

 

Das sind doch schöne Aussichten, oder?

 


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